Wie kann Kirche relevant sein?

Jule Gayk aus Essen berichtete im Instagram-Talk „Highlige Stätte“ am 24. November von den ökumenischen Segensfeiern an der Lebenswende Geburt. Von Räumen für werdende Eltern und der Entdeckung, wie wichtig es ist, Menschen in dieser Lebensphase zur Seite zu stehen.

Bei „Highlige Stätte“ stehen nicht Personen, sondern Orte im Spotlight. Getreu dem biblischen Motto „Fürwahr, Gott ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht!“ (Gen 28,16) erzählen Menschen von Geschichten des Aufbruchs, die Gott an ihrem Ort schreibt.

Hier könnt ihr das Instagram Live mit Johanna Kalinna und Jule Gayk ansehen.

Zum Instagram Live bei @hallo_midi

Jule beschreibt, wie es ist, ein Projekt konsequent ökumenisch zu starten und welche Übersetzungen in andere Kontexte dabei gemacht werden müssen. Denn die Segensfeiern gibt es inzwischen auch in weiteren Orten, das Team berät und begleitet andere, die sich mit Segensfeiern auf den Weg machen wollen.

Eine Frage, die Jule und das ökumenische Team dabei immer wieder bewegt haben, ist: Wie kann Kirche relevant sein? Wie können wir mit dem, was uns als Christ:innen bewegt, Menschen und ihren Lebensthemen begegnen, so dass sie sagen: „Wow“. Zum Beispiel in dem Moment, in dem Menschen ein Kind bekommen, dabei von einem Wunder sprechen und erleben, Gott ist schon längst da.

In jeder Folge „Highlige Stätte“ bringt der Gast oder die Gästin eine Highlige Frage mit.

Was ist eigentlich das Warum von Kirche?

Anders gefragt, würden wir sagen: Was ist eigentlich das Warum von Kirche? Simon Sinek hat in seinem Buch „Start with why. How great leaders inspire everyone to take action“ diese Frage und wie man sich ihr nähern kann, neu definiert. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann seinen kurzen TED-Talk ansehen, in dem er in die Kerngedanken des Buches einführt.

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Eine neue Folge „Highlige Stätte“ gibt es am Mittwoch, den 8. Dezember 2021 um 18 Uhr im Instagram Live auf dem Account @hallo_midi.

Veränderung in der Kirche ist möglich und sie kann vom Ort inspiriert werden. Aus dieser Grundidee heraus haben midi und die Erprobungsräume der Evangelischen Kirche im Rheinland ihr gemeinsames Talkformat „Highlige Stätte“ auf Instagram gestartet. Durch Fragen nach Mut machenden Geschichten von relevanter und kontextueller Theologie wollen sie dazu einladen, Kirche vielfältig zu gestalten.