Kirche und Demokratie. Was Mitglieder verbindet, was sie trennt
Demokratische Werte zu stärken, gehört für viele evangelische Christen zum Kernauftrag ihrer Kirche. Zugleich zeigt die EKD-Mitgliedertypologie, dass Kirchenmitglieder in dieser Frage keineswegs einheitlich denken. Gesellschaftlich-Verantwortungsbewusste engagieren sich und erwarten Haltung. Gesetzt-Zurückhaltende sind skeptisch gegenüber identitätspolitischen Botschaften und wünschen sich Zurückhaltung. Gleichgültig-Distanzierte nehmen Appelle kaum wahr.
- Wie kann Kirche werteorientiert kommunizieren, ohne einen Teil ihrer Mitglieder zu verlieren?
- Wie lässt sich der gesellschaftliche Auftrag glaubwürdig vertreten, ohne in den Verdacht einseitiger Parteinahme zu geraten?
- Und was sagen die empirischen Daten der Mitgliedertypologie darüber, wo Anschlussmöglichkeiten liegen und wo Kommunikation ins Leere läuft?
Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen in einem Online-Meeting bearbeiten.
Nach einem einführenden Impuls von Dr. Edgar Wunder von der EKD diskutieren wir in Kleingruppen, wie mitgliedersensible Kommunikation zu Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung gelingen kann.
Bitte melden Sie sich bis zum 9. Juni 2026 an.
- Zeit
- 10. Juni von 12 – 13 Uhr
- Ort
- Online