Glaube anders erzählen. Impulse für eine mitgliedersensible Glaubenskommunikation
Kirchliche Sprache hat oft Kraft. Sie kann berühren, tragen und orientieren. Sie kann aber auch trennen, wenn sie voraussetzt, was Zuhörende nicht mitbringen, wenn sie in Formeln spricht, die längst nicht mehr selbsterklärend sind, oder wenn sie Menschen das Gefühl gibt, nicht gemeint zu sein.
Die EKD-Mitgliedertypologie zeigt, wie unterschiedlich Kirchenmitglieder an Glauben und Kirche herantreten. Religiös-Verbundene suchen theologische Tiefe. Gesellschaftlich-Verantwortungsbewusste wollen Glauben im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Leben verstehen. Ereignisorientiert-Empfindsamen erschließt sich Glaube über Bilder, Atmosphäre und persönliche Berührung. Modern-Pragmatische erwarten Alltagsrelevanz und Verständlichkeit. Und Gleichgültig-Distanzierte reagieren allenfalls dann, wenn Sprache offen ist und keine Vorentscheidung verlangt.
Was bedeutet das für die Art, wie wir Glauben kommunizieren? In Predigten, Gemeindebriefen, auf Social Media, in Kasualien, im Gespräch? Darauf gibt die toolbox: Mitglieder im Blick Antworten.
Nach einem kurzen Impuls aus der Praxis von Pfarrerin Svenja Neumann und Pfarrer Dr. Fabian Vogt arbeiten wir in Kleingruppen an konkreten Kommunikationssituationen.
Bitte melden Sie sich bis zum 21. Juni 2026 an.
- Zeit
- 22. Juni von 12 – 13 Uhr
- Ort
- Online