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Aufeinander hören – miteinander reden. Diakonie, Demokratie und Dialog

Die Diakonie steht in einem unverbrüchlich engen Verhältnis zur liberalen, rechtsstaatlichen Demokratie. Sie tritt für die Achtung der Würde und der Rechte einer jeden Person ein und widerspricht allen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Gleichwohl steigt die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Diakonie, die diesen Grundsätzen skeptisch gegenüberstehen. Immer häufiger zeigen sich insbesondere rechtspopulistische und teils auch rechtsextreme Gedanken.

Wie rede ich als Führungskraft mit Menschen, die bei der Diakonie arbeiten, die dort auch gebraucht werden, die aber Überzeugungen haben, die nicht zur Diakonie passen? Führungskräfte der Diakonie müssen Auseinandersetzungen in der Sache führen, dürfen aber die Anerkennung von Wert und Würde einer jeden Person auch Trägern und Trägerinnen extremer politischer Überzeugungen nicht verweigern. Wie gelingt es, offen zu bleiben und verstehen zu wollen, aber trotzdem klare Positionen zu behalten? Wie lassen sich die kommunikationsethischen Probleme solcher Gespräche beschreiben? Welche theologischen Hintergründe gelten in der Diakonie für solche Gespräche? Hat die Diakonie zunehmend auch die Aufgabe der Bildung zur Demokratie und wie könnte sie sie wahrnehmen?

Band 4 der Reihe Diakonie reflektiert versucht, dazu Orientierungen und Anregungen zu geben.

Die Reihe „Diakonie reflektiert“

Wie sieht die Diakonie der Zukunft aus? Wohin entwickelt sie sich in theologischer, ethischer aber auch diakonie- und sozialwissenschaftlicher Perspektive? Wie gestaltet sie ihr Verhältnis zur Kirche?

Diesen und weiteren Fragen geht die midi-Reihe Diakonie reflektiert nach und versucht Antworten darauf zu geben. Damit leistet sie wissenschaftlich einen Beitrag zur Diakonischen Profilbildung, einem wichtigen Arbeitsgebiet von midi.

Preis
kostenlos