Vor der Strukturfrage
Was die kirchliche Reformdebatte eigentlich klären müsste
Im Streit über die Zukunft der evangelischen Kirche, den Reinhard Bingener, Peter und Gabriele Scherle, Steffen Bauer, Friederike Erichsen-Wendt und Reinhard Mawick in den vergangenen Wochen in FAZ und Zeitzeichen geführt haben, wird die ekklesiologische Frage zwar berührt, ihre Beantwortung aber weitgehend vorausgesetzt. Alle Beteiligten argumentieren in einem Beobachtungsrahmen, der diese Frage nicht zulässt. Es ist die Frage nach der DNA der Kirche, also danach, was sich in der gegenwärtigen Verwandlung verwandelt und was sich gerade dadurch erhalten muss. Solange diese Frage nicht gestellt wird, dreht sich der Streit um Strukturen im Kreis.
Streit über Strukturen, ohne dass über das gestritten würde, was sie tragen
Reinhard Bingener verteidigt in seinem FAZ-Kommentar vom 22. April die Ortsgemeinde als Rückgrat der Kirche und schlägt mehr Selbstständigkeit bei stärkerer Selbstfinanzierung vor.1 Peter und Gabriele Scherle warnen in Zeitzeichen vor einer flächendeckenden Konzentration der Entscheidungsmacht nach oben und fordern eine ekklesiologische Grundsatzklärung.2 Steffen Bauer hält dagegen, dass parochiales Denken bei einem Mitgliederschwund von 1,75 Millionen Menschen in nur drei Jahren überholt sei und plädiert für ein regio-lokales Modell mit dem Motto „Lokal gestalten, regional verwalten“ 3 und hat dieses Modell unlängst zu einem umfassenden Zukunftsbild ausgearbeitet. 4 Friederike Erichsen-Wendt mahnt einen Schluss mit „oben gegen unten“ an und entwirft das Bild einer exemplarisch profilierten Kirche.5 Reinhard Mawick plädiert für eine „Kultur der Ermöglichung“.6 Rüdiger Schuch denkt Kirche als sozialraumorientiertes Netzwerk eigenständiger Partner.7 Soweit der Stand.
Was alle diese Positionen miteinander verbindet, ist nicht offensichtlich, aber zentral. Sie alle argumentieren in Strukturkategorien. Es geht um Parochie oder Region, Körperschaft des öffentlichen oder kirchlichen Rechts, Konzentration nach oben oder nach unten, Versorgung oder Netzwerk, Steuerung oder Steuerungsverzicht. Das ist legitim. Aber es ist nicht hinreichend. Denn die Frage, was diese Strukturen eigentlich tragen sollen, also welcher Inhalt durch sie hindurch sichtbar bleiben muss, wird im Diskurs zwar berührt, aber nicht ausgeführt. Sie ist die theologische Eingangsfrage, die jeder Strukturdebatte vorausgehen müsste.
Hinzu kommt eine zweite Engführung. Der Diskurs verhandelt Kirche überwiegend aus sich selbst heraus. Soziologische und kulturwissenschaftliche Diagnostik der gegenwärtigen Lage findet praktisch nicht statt. Ulrich Becks Konzept der Metamorphose 8 , Andreas Reckwitz’ Diagnose der Gesellschaft der Singularitäten 9 , Hartmut Rosas Resonanztheorie 10 , Byung-Chul Hans Beobachtungen zur Müdigkeitsgesellschaft 11 , all das taucht im Reformdiskurs nicht oder nur am Rande auf. Damit fehlt der Debatte eine Reflexionsebene. Wer Kirche im Übergang verstehen will, muss die gesellschaftlichen Bedingungen befragen, unter denen Übergang heute überhaupt stattfindet.
Sackgasse Krisenrhetorik
Was den Diskurs sprachlich prägt, ist die Logik der Krise. Mitgliederrückgang, Finanzdruck und Personalknappheit erscheinen als unabänderliche Sachzwänge. Diese Logik hat ihren eigenen ideologischen Gehalt. Sie idealisiert die volkskirchliche Vergangenheit als Normal und konstruiert die Gegenwart als deren Defizit. Damit sind alle Reformen, die an dieser Logik ansetzen, restaurativ kodiert. Sie wollen das Verlorene mit anderen Mitteln zurückgewinnen. Reinhart Koselleck hat gezeigt, dass Krisen ein Wandel gesellschaftlicher Erwartungen sind, die dann die Erfahrungen prägen. Die Krisenperzeption geht mit der Konstruktion einer Normalität einher, die vorher bestand und wieder erreicht werden soll. 12 Genau diese Logik treibt die innerkirchliche Debatte. Sie produziert das, was sie zu beschreiben behauptet.
Eine andere Beobachtungslogik ist möglich. Folgt man Ulrich Becks Konzept der Metamorphose, dann verwandelt sich die Welt im 21. Jahrhundert in einer Weise, die die Formen menschlichen Daseins infrage stellt. Kirche kann sich davon nicht entkoppeln. Was im innerkirchlichen Diskurs als Krise des kirchlichen Lebens beobachtet wird, ist Spezialfall einer umfassenderen kulturellen Verwandlung. Die Natur der Metamorphose ist es, dass aus einer Raupe ein Schmetterling wird. Dazwischen findet eine Ver- und Entpuppung statt. Genau in dieser Phase befindet sich Kirche. Und dennoch bleibt die DNA von Raupe und Schmetterling identisch. 13
Was die regiolokale Kirchenentwicklung bereits leistet
Wer den Diskurs aufmerksam verfolgt, erkennt, dass eine Position bereits formuliert ist, die die Frontstellung zwischen oben und unten produktiv unterläuft. Es ist das Konzept der regiolokalen Kirchenentwicklung, wie es Michael Herbst und Hans-Hermann Pompe entfaltet haben. 14 Der Neologismus regiolokal ist mit Bedacht gewählt. Er nimmt beiden Seiten des Streits etwas weg und gibt ihnen zugleich etwas zurück. Das Lokale wird nicht gegen das Regionale ausgespielt, das Regionale nicht gegen das Lokale. Vier Basics tragen das Konzept, nämlich Kooperation, Profil, Ergänzung und Solidarität. Sie übersetzen sich in eine bemerkenswerte Unterscheidung. Regionalisierung folgt einer strukturellen Logik der Anpassung zu groß gewordener Strukturen an zurückgehende Ressourcen. Regionalentwicklung dagegen zielt auf die Entwicklung der Kirche in der Region zu einer ausstrahlungsstarken und darin missionarischen Größe.
Diese Pointe ist im aktuellen Diskurs anschlussfähig. Steffen Bauers Formel „Lokal gestalten, regional verwalten“, die er aus dem Braunschweiger Reformprozess übernimmt, ist im Geist der regiolokalen Kirchenentwicklung formuliert, auch wenn er den Begriff selbst nicht verwendet. Reinhard Mawicks „Kultur der Ermöglichung“ trifft das, was Herbst und Pompe als Ermöglichungsrecht beschreiben. Friederike Erichsen-Wendts „Konzept der Exemplarität“ verschiebt die Diskussion in eine Richtung, die der regiolokalen Sicht nahekommt. Auch in den Reformprozessen der Pfalz, der Nordkirche und der Hannoverschen Landeskirche werden Elemente einer regiolokalen Praxis erprobt. Insofern ist das Konzept nicht nur theoretischer Vorschlag, sondern bereits unterwegs.
Und doch bleibt auch die regiolokale Pointe an einem entscheidenden Punkt unterhalb der eigentlichen Tiefendimension. Die kulturanalytische Verortung der gegenwärtigen Lage wird nicht expliziert. Die theologische Bestimmung dessen, was sich durch alle Verwandlungen hindurch erhält, also die DNA-Frage, wird zwar implizit gestellt, aber nicht ausgeführt. Die regiolokale Konzeption macht die Frage nach dem Warum, also dem Why, zur Eingangsfrage jeder Strukturentscheidung. Aber sie lässt das Why als offene Variable, die jede Gemeinde, jeder Kirchenkreis, jede Landeskirche je für sich klären könnte. Genau hier ist eine Ergänzung notwendig, die die regiolokale Pointe theologisch zuspitzt. Die regiolokale Pointe ist ein wichtiger erster Schritt, aber nicht der ganze Weg.
Bauers „Skizzen aus der Zukunft“ als weitester Vorstoß
Am weitesten in diese Richtung denkt Steffen Bauer. In seinen „Skizzen aus der Zukunft“ entwirft er das Bild einer Kirche im Jahr 2040, die sich in rund 400 Regionalgemeinden organisiert, die den Landkreisen und kreisfreien Städten entsprechen und denen der Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts zukommt. Landeskirchen und Kirchenkreise gibt es in diesem Bild nicht mehr. An ihre Stelle treten EKD-weit abgestimmte Dienstleistungs- und Fachzentren. Bemerkenswert ist nicht zuerst die Radikalität dieses Strukturmodells, sondern die Reihenfolge, in der Bauer argumentiert. Er stellt die theologische Vergewisserung über Gemeinde und Kirche ausdrücklich an den Anfang und benennt sie als Grundlage für alles Weitere. Mit Karl Barth versteht er Gemeinde als die Zusammenkunft derer, die durch den Heiligen Geist mit Jesus Christus zusammengehören. Mit den Bildern Kirche mittendrin und Kirche der Menschen beschreibt er eine sozialräumlich präsente, vom Priestertum aller Getauften getragene Gemeinschaft. Bauer setzt die ekklesiologische Frage also nicht voraus, er beantwortet sie.
Darin liegt der Wert seines Beitrags. Und darin liegt zugleich seine Grenze. Denn Bauer überführt die theologische Vergewisserung unmittelbar in ein einziges Zukunftsbild, das die Regionalgemeinde zur entscheidenden Strukturgröße erklärt. Die Vergewisserung wird damit zur Begründung einer bestimmten Struktur, statt zum Kriterium zu werden, an dem sich unterschiedliche Strukturen messen lassen. Was Bauer als vorläufigen Zielpunkt versteht, gewinnt im Verlauf seiner Argumentation die Festigkeit eines Programms. Genau hier ist noch einmal nachzufragen. Folgt aus der theologischen Vergewisserung wirklich ein bestimmtes Strukturmodell? Oder folgt aus ihr zunächst nur ein Set von Kriterien, das verschiedene strukturelle Antworten zulässt, je nach Sozialraum, Region und Gemeinwesen?
Die DNA der Kirche
Was sich also durch alle Strukturwandlungen hindurch erhalten muss, lässt sich aus reformatorischer Tradition und gegenwärtiger empirischer Beobachtung in drei Komponenten ausweisen.
Erstens. Glaube als Beziehungsgeschehen in christo. Die Ressource der Kirche ist der Glaube, der sich im Beziehungsgeschehen vollzieht, sowohl in Beziehung auf Christus als auch in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Glaube ist nach reformatorischem Verständnis keine intellektuelle Fürwahrhaltung dogmatischer Sätze, sondern fiducia, also vertrauendes Sich-Hineingeben in eine personale Beziehung. Bonhoeffer hat den ekklesiologischen Sinn dieser Bestimmung mit der präzisen Formel beschrieben, dass die Kirche nur dann Kirche ist, wenn sie für andere da ist. 15 Genau diese Bestimmung macht Bauer stark, wenn er mit Karl Barth Gemeinde als die Zusammenkunft derer versteht, die durch den Heiligen Geist mit Jesus Christus zusammengehören. Eine Kirche, die institutionell um sich selbst kreist, hat ihre eigene DNA verfehlt.
Zweitens. Religion der Liebe als Wirkmacht. Die Wirkmacht der Kirche ist die Religion der Liebe, verstanden als Gottesliebe, Selbst- und Nächstenliebe. Liebe ist nach 1. Joh 4,16 nicht eine ethische Forderung neben anderen, sondern die ontologische Bestimmung des göttlichen Wesens und damit des Wesens der Kirche. Eine Kirche, die ihre Liebe an Bedingungen knüpft, hört auf Kirche zu sein. Die Formel ist scharf, aber theologisch konsequent. Auch Bauer erinnert mit der vierten These der Barmer Theologischen Erklärung daran, dass es in der Kirche keine Herrschaft der einen über die anderen geben darf. Hier liegt eine Kritik an Bingeners Vorschlag, intakte und morsche Teile zu trennen und Selbstständigkeit mit Selbstfinanzierungsdruck zu koppeln. Eine kirchliche Solidargemeinschaft, die ihre Strukturen so einrichtet, dass die finanziell starken Teile die schwachen tragen, ist nicht ineffizient, sondern theologisch konsequent.
Drittens. Diakonisch-kirchliches Kapillarsystem als sozialräumliche Präsenz. Was die institutionelle Sozialform Religion in Deutschland zudem auszeichnet, ist das diakonisch-kirchliche Kapillarsystem, das soziale Nähe herstellt und das als Netzwerk gemeinwesenprägend ist. 16 Theologisch ist das im Gleichnis vom barmherzigen Samariter und in der Rede vom Weltgericht in Mt 25 tief verankert. Soziale Nähe ist nicht ein Zusatz zur kirchlichen Existenz, sondern ihre Existenzform. Eben dies treffen Bauers Bilder von der Kirche mittendrin und der Kirche der Menschen, die im Dorf, in der Stadt und im Quartier präsent ist und vom Engagement vieler getragen wird. Hierin liegt der berechtigte Kern in den Argumenten Bingeners und der Scherles. Aber die Argumentation muss von dort weiterführen. Wenn die parochiale Form das Kapillarsystem nicht mehr trägt, dann ist die Frage nicht, wie diese Form mit aller Kraft erhalten werden kann, sondern wie das Kapillarsystem in einer veränderten Form weiterleben kann. Genau das ist die Brücke zur regiolokalen Kirchenentwicklung. Sie öffnet den Möglichkeitsraum, in dem die kapillare Präsenz auch jenseits der historischen Parochialform Gestalt gewinnen kann.
Diese drei DNA-Elemente sind nicht über Strukturen definiert. Sie machen aber Strukturen messbar. Eine Strukturreform, die diese drei Elemente fördert, ist theologisch sinnvoll. Eine Strukturreform, die sie behindert oder eines davon aufgibt, ist theologisch fragwürdig.
Drei Konsequenzen für den Diskurs
Aus dieser DNA-Bestimmung ergeben sich drei Konsequenzen für die laufende Reformdebatte.
An die Adresse der Bewahrer lässt sich sagen, dass die Verteidigung der parochialen Verfasstheit nicht aus rechtshistorischen oder traditionalistischen Gründen plausibel ist, sondern nur dann, wenn die parochiale Form das Kapillarsystem tatsächlich noch trägt. Wo sie das nicht mehr tut, ist die Frage nicht, wie die Form gerettet werden kann, sondern wie die DNA durch die Form hindurch sichtbar bleibt. Das wäre die theologisch kohärente Verlängerung der Argumentation der Scherles.
An die Adresse der Reformer lässt sich sagen, dass die affirmative Anpassung an Sachzwänge nicht ausreicht. Eine Strukturreform, die das Kapillarsystem aufgibt, gibt nicht ein Optional auf, sondern ein Konstitutivum. Bauer hat darin recht, dass parochiales Denken bei dramatischem Mitgliederschwund nicht trägt, und er macht mit seiner theologischen Vergewisserung den richtigen Anfang. Aber die Konsequenz ist nicht die Ersetzung der Parochie durch ein einziges neues Strukturmodell, sondern die Bewahrung der sozialräumlichen Nähe in einer veränderten Gestalt. Genau das leistet die regiolokale Kirchenentwicklung, sofern sie nicht in eine bloße Methodik oder Chiffre abrutscht und sofern die theologische Vergewisserung nicht vorschnell in ein bestimmtes Zielbild überführt wird.
An die Adresse der Vermittler lässt sich sagen, dass die Frage Wer entscheidet eigentlich, also die Frage nach Konzentration nach oben oder nach unten, eine sekundäre Frage ist. Erichsen-Wendts Schluss mit „oben gegen unten” ist in dieser Hinsicht goldrichtig. Mawicks „Kultur der Ermöglichung” trifft den richtigen Ton. Aber die primäre Frage ist nicht, wer die Reform steuert, sondern was sie eigentlich freisetzen oder bewahren soll. Diese Frage ist nicht steuerungsneutral. Sie ist die Eingangsfrage.
Was die Reform tragen muss
Was Kirche in der Zwischen-Zeit zwischen „Nicht-mehr“ und „Noch-nicht“ braucht, ist nicht die richtige Strukturentscheidung. Sie braucht die Wiederentdeckung ihrer DNA in einer Zeit, deren Signatur die Übergänglichkeit ist. Glaube als Beziehungsgeschehen, Religion der Liebe als Wirkmacht und diakonisch-kirchliches Kapillarsystem als sozialräumliche Präsenz sind nicht abstrakte Bestimmungen. Sie sind die Kriterien, an denen sich Strukturentscheidungen messen lassen müssen.
Die Verheißung des Propheten Sacharja, dass die Tage der geringen Anfänge nicht zu verachten sind, 17 ist keine Vertröstungsformel. Sie ist eine analytische Beschreibung. Was im Großen verloren geht, kann im Kleinen anfangen. Was in der volkskirchlichen Form nicht mehr trägt, kann in der regio-lokalen Praxis neu Gestalt gewinnen. Hoffnung ist in der Zwischen-Zeit kein Triumphzug. Sie ist eine tastende Kraft, ein Gehen ins Offene, ein Wagnis der Treue ohne Garantien. Eine Kirche, die so atmet, verwandelt sich, ohne sich zu verlieren.
Vor der Strukturfrage steht die DNA-Frage. Sie zu stellen, schließt den Streit nicht ab. Aber sie ordnet ihn neu. Vielleicht ist das die Diskursverschiebung, die der Reformdebatte gegenwärtig fehlt.
Fußnoten
- Reinhard Bingener, Die Gefahr der Großgemeinden, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. April 2026, https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-gefahr-der-grossgemeinden-in-der-evangelischen-kirche-accg-200746816.html (abgerufen am 3.5.26) ↩
- Peter Scherle, Gabriele Scherle, Konzentration – aber wohin?, in: Zeitzeichen 13. April 2026, https://zeitzeichen.net/node/12433 (abgerufen am 3.5.26) ↩
- Steffen Bauer, „Lebendig im Streit“, in: Zeitzeichen, 27. April 2026, https://zeitzeichen.net/node/12490 (abgerufen am 3.5.26) ↩
- Steffen Bauer, Skizzen aus der Zukunft. Kirche im Jahr 2040, in: Deutsches Pfarrerblatt 5/2026, https://www.kirchedermenschen.de/post/landeskirchen-unterwegs (abgerufen am 27.5.26). ↩
- Friederike Erichsen-Wendt, Schluss mit „oben gegen unten”, in: Zeitzeichen, 28. April 2026, https://zeitzeichen.net/node/12491 (abgerufen am 3.5.26) ↩
- Reinhard Mawick, Gute Reise, in: Zeitzeichen 24. April 2026, https://zeitzeichen.net/node/12482 (abgerufen am 3.5.26) ↩
- Rüdiger Schuch, „Die Zukunft ist vernetzt“, in: Zeitzeichen, 25.02.2026, https://zeitzeichen.net/node/12339 (abgerufen am 3.5.26) ↩
- Vgl. Ulrich Beck, Die Metamorphose der Welt, Berlin 2017. ↩
- Vgl. Andreas Reckwitz, Die Gesellschaft der Singularitäten, Frankfurt am Main 2017. ↩
- Vgl. Hartmut Rosa, Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung, Berlin 2016. ↩
- Vgl. Byung-Chul Han, Müdigkeitsgesellschaft, Berlin 2010. ↩
- Vgl. Reinhold Koselleck, Krise. In: Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Bd. 1, Hrsg. O. Brunner, W. Conze, und R. Koselleck, Stuttgart 1982, S.641–649. ↩
- Vgl. ausführlich Daniel Hörsch, Metamorphose statt Niedergang der Kirche, midi-Magazin 24. April 2023, https://www.mi-di.de/magazin/metamorphose (abgerufen am 3.5.26) ↩
- Vgl. Michael Herbst, Hans-Hermann Pompe, Vertrauen und Verantworten. Regiolokale Kirchenentwicklung, Berlin 2023. ↩
- Vgl. Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, München 1998 (Dietrich Bonhoeffer Werke, Bd. 8), 558-561. ↩
- Vgl. Daniel Hörsch, Das kirchliche Kapillarsystem als glaubwürdiges Netzwerk religiöser Daseinsvorsorge im Gemeinwesen, in: Brennpunkt Gemeinde 1/2015, 26-31. ↩
- Sacharja 4,10 ↩