Fachtag: Über Leben in Kollapsen

Kirche und Diakonie als zivilgesellschaftliche Akteurinnen angesichts von Krieg, Faschismus und Klima-Endgame

Ökosysteme, Frieden und Demokratie sind akut bedroht, und der Einsatz für ihren Erhalt ist dringend nötig. Doch nur wenn wir ehrlich hinschauen, können wir handlungsfähig bleiben.

Was, wenn nicht alles gut geht?

Wie können sich Kirchen und Diakonie in katastrophalen Szenarien als Akteurin einbringen?

Wie können auch in Kollapsen Gerechtigkeit und Resilienz gestärkt werden?

Wo keimen schon hilfreiche Formen des Miteinander-Über-Lebens auf?

Der Fachtag „Über Leben in Kollapsen – Kirche und Diakonie als zivilgesellschaftliche Akteurinnen angesichts von Krieg, Faschismus und Klima-Endgame“ am 05.02.26 in Köln soll Raum geben, sich diesen unbequemen Fragen aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.

Programm:

10:45 Uhr Begrüßung und Einführung

10:55 Uhr Wie sprechen wir über eine Welt, die zerfällt, über Climate Endgame, Krieg und Faschismus? (Dr. rer. pol. Thomas Köhler, Pestel Institut für Systemforschung und Prognose gGmbH)

11:50 Uhr Theologie im Klimakollaps – welche Fragen müssen wir stellen? (Dr. theol. Philipp Ackermann, freier Theologe, Münster)

12:45 Uhr Mittagspause/-essen

13:40 Uhr Kirche als Akteurin in Krisen, Konflikten und Kontrollverlust. Kirchenleitende Perspektiven (Dr. Ralph Charbonnier, Theologischer Vizepräsident, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)

14:25 Uhr Panel mit Dagmar Begemann, Dr. Ralph Charbonnier, Dr. rer. pol. Thomas Köhler & PD Dr. Frederike van Oorschot

15:50 Uhr Tagungsbeobachtung: Anmerkungen aus zivilgesellschaftlicher Perspektive (Stefan Rostock, Bereichsleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung, Germanwatch e.V.)

16:00 Uhr Feedback, Ausblick, Reisesegen

Es wirken mit:

Foto von Walter Lechner

Walter Lechner

Referent für Sozialraum­orientierung in Diakonie und Kirche
030 65211 1818
  1. Programm pdf, 2.6 MB
Zeit
5. Februar von 10:45 – 16:15 Uhr
Ort
Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region