Grundsicherung in Hamburg: Sprungbrett oder Hängematte?

Zwischen Schlagzeilen und Alltagserfahrungen – eine Kontroverse

Zwei Perspektiven:

„Ich leite ein mittelständisches Unternehmen in Hamburg-Eimsbüttel. Mit Einführung des Bürgergelds haben mir mehrere Mitarbeitende in Teilzeit gekündigt. Für sie war es finanziell nicht mehr attraktiv, arbeiten zu gehen. Stattdessen empfingen sie Bürgergeld." (Andreas T., Unternehmer in Hamburg)

„Ich bin 13 und lebe mit meiner Mama allein in Hamburg-Billstedt. Wir leben von Grundsicherung. Oft reicht das Geld nur für das Nötigste – Klassenfahrten, neue Kleidung oder ein Kinobesuch mit Freunden sind meistens nicht drin. Wenn andere von Urlaub erzählen, halte ich mich lieber zurück. Am schwersten ist nicht der Verzicht, sondern das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören.“ (Nina S., Schülerin in Hamburg)

Wie sind Ihre Erfahrungen?

Diskutieren Sie mit bei unserem # VerständigungsOrt!

Die Initiative #VerständigungsOrte lädt Bürgerinnen und Bürger aus Hamburg zu einem besonderen Gesprächsabend ein. Statt Schlagworten und Empörung stehen Zuhören, Verstehen und der respektvolle Austausch unterschiedlicher Perspektiven im Mittelpunkt. Nach kurzen Impulsen aus Politik, Medien und Diakonie kommen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch. Ihre Haltung und Erfahrungen werden im Zentrum dieses Abends stehen.

Die Veranstaltung ist für alle, die nicht nur ihre Meinung sagen, sondern auch verstehen möchten, warum andere Menschen anders denken.

13. Oktober 2026 | 19.00-20.30 Uhr | Handwerkskammer Hamburg

Mit Impulsen von Janina Lütt (Armutsaktivistin und Autorin), Finn Ole Ritter (Landesvorsitzender FDP Hamburg) und Annika Woydack (Diakonie Hamburg).

Moderation: Jörn Straehler-Pohl

Begrüßung: Kirsten Fehrs (Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland)

Der Eintritt ist frei. Getränke und Snacks stehen zur Verfügung.

Zeit
13. Oktober von 19 – 20:30 Uhr