Die Zukunft wird heiß! Wer zahlt beim Klima drauf und wer gewinnt?
Mit Impulsen von:
Donald Trump ruft „Drill, Baby, drill!“ und möchte die Förderung fossiler Energieträger ausbauen, während gleichzeitig halb Hollywood niederbrennt. Wo die einen verzweifeln, sind andere überzeugt: Beides hat mit dem Klimawandel gar nichts zu tun – und es ist höchste Zeit, mit der Panikmache aufzuhören! Andere wiederum sorgen sich vor allem, dass sie vom Umbau zu einer klimaneutralen Gesellschaft überrollt und von den Kosten überfordert werden. Beim Thema „Klima“ scheinen die Fronten verhärtet wie nie. Zwischen Aktivismus, Relativierung, Resignation und Wut stellt sich die Frage: Wer zahlt beim Klimawandel eigentlich drauf, wer gewinnt – und was ist uns die Klimarettung wert?
Wir reden ehrlich über die – finanziellen, sozialen und ökologischen – Kosten von Klimakrise und Transformation; mit namhaften Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, vor allem aber miteinander, als Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Meinungen - und mit viel Raum für den Austausch über verschiedene Erfahrungen, Ängste und Zukunftsperspektiven. Gemeinsam fragen wir, wie wir den aktuellen Transformationsprozess gestalten und dabei das Miteinander im Blick behalten können.
Mit Carla Hinrichs, Klimaaktivistin und Sprecherin der ehem. Letzten Generation, Christian Dürr, Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP) und Ina Hommers, Bereichsleiterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
Durch den Abend führt TV-Moderator Peter Großmann (ARD). Den künstlerischen Rahmen gestalten das Theaterprojekt Klima-Monologe sowie der Musiker und Kabarettist Fabian Vogt. Der Eintritt ist frei.
Das Dialogforum ist eine Veranstaltung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Diakonie Deutschland, der evangelischen Zukunftswerkstatt midi, des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Stadt Dortmund, der Evangelischen Kirche von Westfalen, dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, der Fachhochschule Dortmund, der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, der Evangelischen Lydia-Gemeinde Dortmund und den Parents for Future Dortmund, unterstützt von der Bank für Kirche und Diakonie. Die Mitwirkung des Theaterprojekts Klima-Monologe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, FEB Engagement Global aus Mitteln des BMZ und Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes.
Das Dialogforum ist Teil der Initiative #VerständigungsOrte von Evangelischer Kirche in Deutschland, Diakonie Deutschland und midi. Die Initiative unterstützt Räume für gesellschaftlichen Dialog und den Austausch über öffentliche Konfliktthemen in Deutschland (www.verständigungsorte.de).