Digitale Kirche

Die Digitalisierung bietet ganz neue Möglichkeiten zur Vermittlung des Evangeliums an unterschiedlichste Menschen. In den sozialen Medien spielt der Glaube eine Rolle. Dort begegnen auch diejenigen, die mit der Kirche nicht „hochverbunden“ sind, christlichen Themen. Das ist eine Chance, die Kirche und Diakonie nutzen sollten.

Digitale Kirche ist Community und gelebter Glaube

Gebetsformen und Liturgien finden im Netz digitale Formate, z.B. das Abendgebet Twomplet auf Twitter. Geistliche Impulse gelangen direkt aufs Smartphone, wie bei der Exerzitien-App XRCS der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Pfarrer*innen sind auf YouTube, z.B. Theresa Brückner als theresaliebt, oder predigen im Podcast wie Pastor Jonas Geobel auf seinem Blog Juhopma. Auf Twitter und Instagram teilt und diskutiert die ökumenische Netzgemeinde unter den Hashtags #DigitaleKirche und #DigitaleDiakonie, in Facebook-Gruppen z.B. „Kirche und Social Media“ tauschen sich Engagierte aus.

Digitale Kirche heißt auch: mehr Transparenz und Zusammenarbeit

Dadurch wird vieles aus den Systemen Kirche und Diakonie für die interessierte Öffentlichkeit transparenter. Mehrmals im Jahr werden die Diskussionen aus den sozialen Netzwerken auf den Barcamps Kirche Online fortgesetzt und von dort aus wieder in die digitalen Kanäle zurückgespielt.

Theologische Anfragen an die Digitalisierung

Digitale Innovationen beeinflussen diakonische Arbeitsfelder, Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik wird schon jetzt in der Pflege und Betreuung eingesetzt. Neben den praktischen Vorzügen digitaler Medien zur Kommunikation des Evangeliums und gewinnbringenden technologischen Neuerungen ergeben sich auch ethische und theologische Anfragen an die Digitalisierung, die von den Kirchen zunehmend wahrgenommen werden.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat dafür eine eigene Stabsstelle eingerichtet, ebenso wie die Diakonie Deutschland.

Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft

midi untersucht die Chancen in der Kommunikation des Evangeliums innerhalb einer digitalen Gesellschaft. In einem ersten Schritt wurde mit der Zeitschrift Brennpunkt Gemeinde 2/2019 eine Materialsammlung zum Thema Digitale Kirche erstellt. Mit dem Instagram-Kanal @hallo_midi will midi zukünftig inspirierenden Projekten aus Kirche und Diakonie eine digitale Bühne geben.

Wir freuen uns über inhaltliche Hinweise, Projektideen oder Kooperationsanfragen zum Thema Digitale Kirche und Digitale Diakonie.

Kontakt

Louisa Winkler ist Ihre Ansprechpartnerin für Digitale Kirche.

Hilfreiche Links

So berichten die Medien über Digitale Kirche. Eine Auswahl:

FAQ zum Thema Digitale Kirche in 15 Minifolgen auf dem YouTube-Kanal von midi.